Ten days later

Guten Abend!

Aktuell leide ich unter leichten physisch-psychischen Verschleißerscheinungen: Sprich ich bin sowohl geistig groggy als auch ausgepowert.
Bin mir nicht sicher, ob ich diese Woche produktiv war oder nicht. Andere werden über mich richten, hoffe ich.

Sortiergerät 2.0

Zumindest fühle ich mich wie eins. Wir – bzw. ich – beschlossen im L&L’s mal wieder umzusortieren. Fantasy-Ecke weg, statt dessen ein Dichterclub und das Gedichteforum auslagern und in Kategorien teilen. Gefühlt sind wir jetzt seit drei Tagen damit beschäftigt, einen riesigen Haufen Threads von A nach B zu verfrachten.
Teilweise ist es ja relativ eindeutig, was wo hin muss. „HP7-Film“ zu Made in America–> Filme. „Witzige Bilder“ zu Witziges. Tja. Und dann gibt es Threads – und die sind eher die Regel als die Ausnahme – deren Titel man nicht ansieht, was zur Hölle sie darstellen sollen. Die müssen angeklickt werden. Und gelesen. Und erstmal umbenannt. Abgespeichert. Noch mal im Bearbeitungsmodus geöffnet. Verschoben.
Uff.
Und als ob das nicht schon schwer genug wäre… „darf“ ich jetzt auch noch fünf Seiten Gedichte auf die Kategorien „Liebe“, „Witziges“, „Gedichte zu Geschichten“ und „Sonstige“ verteilen. Es gibt dabei einen komischen Bug, der mir den Kategoriennamen „Gedichte“ nicht anzeigt, da es ein gleichnamiges Unterforum gibt -.-

Schreibgerät 2.0

Das war ich in der Tat mehr, als dass ich eine Schreiberline gewesen wäre.
Mittlerweile habe ich den Steckbrief des Mädchens überarbeitet, dem ich den etwas ausländisch klingenden Soziolekt verpasst habe. Außerdem habe ich ihr ein neues, sorgfältig gezeichnetes optisches Konzept verpasst – das aber eher auf ihr erwachsenes Ich passt. Mit einem undurchsichtigen Losverfahren habe ich jetzt außerdem sämtliche Herkunftsländer ihrer Mitschüler ermittelt – und die Herkunftsländer aller Kinder in der Klasse über ihr. Das Verfahren beinhaltete eine große und eine kleine Kopie der Karte meiner Welt, einen neongelben und einen pinken Marker und eine nach Klassenstufen und Geschlecht getrennte Liste *g*.
Außerdem gibt es eine erste Zeichnung von der Oberbösen in dieser Geschichte, die auf ihrem Kristalldrachen reitet. Überraschenderweise sieht der Drache dabei nicht wie ein Fleischklops mit zu niedlichem Gesicht aus! 😀

In meiner Anti-Utopie habe ich ein Kapitel völlig neu geschrieben. Das alte ist tot. Aus. Ende. Finito. Dies ist ein Ex-Kapitel *g*.
Die Neufassung featured unter anderem einen zwei Jahre älteren Prota, seine Zwillingsschwester und einen Vorfall an einer Selbstbedienungstankstelle.
Tipp am Rande: Macht des Kaffees!
Dazu passt, dass ich endlich vier meiner Spontanideen zu dieser Geschichte umgesetzt habe, sodass sie nun quasi als „Add-Chapters“ fett formatiert in meinem Textdokument hängen und darauf warten, dass noch ein paar zusätzliche Kapitel um sie erwachsen… Darauf freue ich mich schon.

Ansonsten habe ich jetzt einigermaßen fertige Konzepte für zwei weitere Kinder der Nacht. Habe sogar schon ein kleines Fragment geschrieben. Wenn es schon so weit ist, heißt das, die zwei sind CI-reif. Ich muss mir nur noch ein Setting ausdenken, in das ich sie werfen kann und irgendeine Zeit. Der Rest wird sich schon ergeben, hoffe ich…
Außerdem habe ich mir die Mühe gemacht und einige Fragmente, die ich auf dem Handy hatte, mit der Hand in meinen Notizblock übertragen und dabei etwas weitergeschrieben. Muss nur noch dazu kommen, es mal abzutippen und online zu archivieren.
Ein fertiges Textfragment sollte ich schon seit Wochen mal abtippen – das verdient es, irgendwann zusätzlich grafisch aufbereitet zu werden, aber dazu habe ich weder Lust noch Zeit im Moment, muss ich gestehen!

Ansonsten war ich jedoch mehr damit beschäftigt, über das Schreiben zu schreiben als es zu tun. Für das L&L’s habe ich eine Zusammenfassung zu den deutschen Zeitformen geschrieben und stellte sehr überrascht fest – sind ja nur sechs. Und wenn man das Futur II ignoriert, sind die restlichen Zeitformen an einer Hand abzählbar. Während andere Sprachen unzählige Tempi besitzen und die sich auch noch in zig Variationen ergehen – Latein, Französisch (das sogar zwei Zeitformensysteme hat, je nachdem ob man spricht oder schreibt), Englisch mit seinem simple past und present progressive, Russisch und so weiter haben weitaus mehr.
Was sagt das über die deutsche Sprache? Ist sie jetzt schwerer? Leichter? Schöner oder hässlicher?
Schwer zu sagen – ironischerweise empfand ich Englisch schon immer einfacher als Deutsch, das widerum einfacher als Französisch, das widerum einfacher als Russisch und am Schwersten Latein. Mit der Schönheit der Sprachen hat ihr Schwierigkeitsgrad aber nichts zu tun *g*.
Ja und back to the topic habe ich einen zu zwei Dritteln fertigen Entwurf zum Thema „Dialoge, indirekte und erlebte Rede“. Den muss ich aber noch fertigmachen.

Heute erst entstand außerdem mal wieder ein CI-Songtext. Der würde einen prima Sprechgesang oder Rap oder sowas abgeben. Nur leider kann ich nicht rappen. Oder wenn, dann noch weitaus schlechter als singen und das will was heißen. Ich kann mich gar nicht genug bei meiner CI-Partnerin bedanken für die zahllosen Lieder und Gedichte, die ich ihrer Anregung verdanke!

Misc – bzw. Dinge die für mich sehr wohl relevant sind, aber den Leser eher langweilen *g*

Diese Woche entstand das Handout für ein Universitätsreferat. Außerdem werde ich morgen voraussichtlich das Bildungswissenschaftsskript lesen, das seit heute online ist und die Frage dazu beantworten. Dann muss ich noch einen Text aus dem Französischen ins Deutsche übersetzen. Bis Samstag ist dann Luft für was Privates (genauer gesagt, um zwei Foren zu bewerten), ehe es wieder ernst wird – dann bekomme ich mein Hausarbeitsthema.
Im Laufe der letzten Wochen schrieb ich ein paar Weltenbauartikel und ein paar Fallstudien – aber ich sage nicht, zu welchen Themen 😛

LG, Evanesca

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13 Gedanken zu “Ten days later

        1. Danke :). Wenn ich wenigstens das Wochenende zum Ausruhen hätte. Aber Pustekuchen. Am Samstag habe ich Uni und die nächsten zwei Wochen steht die Hausarbeit an.

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  1. Also ich bin mir ja auch nicht sicher ob du diese Woche produktiv warst… ;D

    Nein, mal im ernst. Ich hab meine Minideadline mit Mühe und Not geschafft und werd schon ganz schlapp wenn ich nur _lese_ was du alles geschafft hast die Woche. Wie immer, Hut ab! 🙂

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    1. Ach was, ich bin ein faules Huhn – wenn ich wollte, hätte ich das Doppelte geschafft *g*. Aber man sitzt abends müüüde und gemütlich vor dem PC und will nix mehr.

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          1. Ja gut das passiert mir auch. Manchmal komme ich auch nach Arbeit einfach nach Hause, setz mich hin und mach bewusst _nix_. Das sind dann einfach Tage an denen ich superschlapp bin und ohnehin nichts hinbekommen würde. Da genieß ich das Nichtstun lieber als legales Nichtstun und kann dann später wieder durchstarten.

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            1. Stimmt natürlich – genau solche Tage meine ich auch.
              Das Problem ist, dass trotzdem das schlechte Gewissen lauert, obwohl man genau weiß, dass man nichts hätte tun können.

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              1. Ich tricks mich da meistens selbst aus. Wenn ich schon merke das das nichts wird, mache ich es offiziell zu einem Faulenzertag und weiß ganz genau das ich nach ein wenig rumgammeln meistens dann doch wieder fit genug bin um zB mal eben durchzusaugen, was wegzuräumen, schnell abzuwaschen… solche Kleinigkeiten. Und dann kann ich mir sagen „hey du hast trotz Faulenzertag was gemacht. Man bist du gut.“ ;D

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