Woche 13 – und alles erfolgreich geschafft!

Als ich Alice‚ Aufruf folgte, am „13-Wochen-Projekt“ teilzunehmen, dachte ich, dass mit der Themenwahl für mich das Schlimmste bereits vorbei wäre. Ich saß bis zur allerletzten Deadline an meinen Aufgaben:
Weihnachten musste ich einfach ausplanen oder mit einer leichten Alternativaufgabe füllen und da ich nicht vorhatte, euch Woche für Woche immer nur mit Statusberichten aus dem Projekt zu nerven, habe ich mir selbst einen Rhytmus gesetzt:

Alle zwei Wochen ein Kapitel MV, alle zwei Wochen ein Blogeintrag über irgendein Thema.

Nun weiß ich nicht, wie weit ihr eure Blogeinträge vorauszuplanen pflegt – aber auf diesem Blog habe ich das normalerweise nicht getan. Ich schrieb, wann immer ich gerade Zeit, Lust und Motivation hatte – mein Mindestziel war immer ein Blogpost pro Monat, wenn ich zwei oder mehr schaffte, dann war ich bereits glücklich.
Hier aber galt es, fünf Blogthemen teilweise um Monate im Voraus zu finden – das war ich in meinem kleinen Keller gar nicht gewohnt…

Und es war eine sehr positive Erfahrung.

Wer mit mir auf anderen Internetseiten verbunden ist, der kennt mein Statement zum Thema „Schreiben unter Zwang“ – normalerweise verursacht das bei mir literarische Bauchschmerzen und sorgt dafür, dass ich keine Zeile aufs Papier bringe.
Doch eins habe ich gelernt – Fremdzwang und Selbstzwang sind zwei völlig verschiedene Dinge! Wenn ich mir sage, dass ich jetzt schreiben muss, um mein Ziel zu erfüllen – dann klappt es blendend. Wenn ich sage, dass ich schreiben muss, um es mir selbst zu beweisen, dann fliegen meine Finger regelrecht über die Tastatur und ich freue mich diebisch, dass ich tippen und in den Fernseher starren kann – und das, obwohl kein Mensch anwesend ist, vor dem ich mit diesem Skill angeben könnte.

Grundidee des Projektes war es ja, all das zu tun, was sonst monatelang liegenbleibt – das war der Grund, aus dem ich mir das Überarbeiten meines Romans als Ziel gesetzt habe. Denn die Überarbeitungen bleiben sonst immer auf der Strecke, bis ich mal ein besonders großes Freizeitfenster erhalte – und davon gibt es nicht viele.

Ich weiß jetzt schon, dass ich weder mein Buch noch meinen Blog nach dieser Erfahrung schleifen lassen will. Daher werde ich mir in dieser Woche Gedanken machen, inwieweit ich mir hier erneut machbare Ziele abstecken kann.

Es war eine wunderbare Erfahrung.
Nochmals danke an Alice, dass sie mich quasi dazu überredet hat!

LG,

Evanesca Feuerblut

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8 Gedanken zu “Woche 13 – und alles erfolgreich geschafft!

  1. Fremdzwang und Selbstzwang……du hast vollkommen Recht!
    Ich habe mir darüber eigentlich noch nie wirklich Gedanken gemacht, aber jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Klar, man tut ja auch immer das lieber, was man für sich selbst tut, was man sich selbst beweisen will….weil man das mit Freude und Herzblut macht, wenn man hinter der Sache steht…..Bei Fremdzwang ist das was anderes.

    Danke für die Anregung Evanesca!

    Ganz liebe Grüße

    Frau Huegel

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    1. Oh, immer wieder gerne! Für mich war das ja auch eine neue Erkenntnis, die mir erst im Laufe des Projekts gekommen ist. Dafür war für mich immer „Zwang ist Zwang“ das Motto.
      Umso froher bin ich, wenn meine Erkenntnis auch dir was gebracht hat 😀

      LG,
      Evanesca

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      1. Ich hatte ehrlich gesagt nie darüber nachgedacht, aber du hast vollkommen Recht! Wenn man das beherzigt, kann man vielleicht sogar leichter durchs leben gehen, finde ich 🙂 Dann findet man nicht alles gleich nervig und doof, sondern muss sich sagen; hey, das machstd u für DICH.

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  2. Also den ein oder anderen Blogeintrag von dir hab ich bereits gelesen aber es immer noch nicht geschafft heraus zu finden was MV wohl bedeutet ^^.
    Ich hab ja das Gefühl das es sich darum um ein Gemeinschaftsprojekt in dem man mit anderen Autoren zusammen eine Geschichte kreiert ist. Das denke ich aber nur leise, nicht das man mich noch komisch anschaut wenn ich völlig daneben liege^^

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    1. *G* MV ist ein Kürzel für mein Romanprojekt. Ich schreibe mit Absicht nicht, wie der volle Titel lautet, mache das aber auch bei meinen anderen Projekten so – ich bezeichne meine Romanfiguren nur mit Initialien oder verleihe den Romanprojekten Kürzel, um über sie schreiben zu können. Denn leider sind sehr viele unehrliche Menschen im Web unterwegs, die gerne Ideenklau betreiben. Also beschreibe ich alles, was mit meinen Romanen zusammenhängt, nur so genau wie unbedingt nötig *g*.
      Mit anderen Autoren schreibe ich es nicht – sondern ganz alleine. Aber ich bekomme sehr viel Feedback von Leuten, die ebenfalls schreiben und dadurch eine ganz andere Sicht auf gewisse Dinge haben, als Leute die „nur“ lesen.
      Aber komisch anschauen würde dich deswegen keiner *g*. Vielleicht fragen sich das Viele und keiner traut sich, es zu sagen 😀

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