Beitrag zur Blogparade „Kuscheltiere für Erwachsene“ – meine Tierarmada

Pauli hat ein wunderbares Thema aufgegriffen – Kuscheltiere. Lange Zeit herrschte das Klischeevorurteil, Kuscheltiere wären nur was für kleine Kinder, die nicht mutig genug wären, um ohne einzuschlafen. Meiner Meinung nach wird die Rolle der kuscheligen Zimmergenossen damit radikal unterschätzt.
Immerhin, die Plüschkumpels haben ihr Revival als das ultimative Geschenk an die feste Freundin oder den festen Freund – dennoch kommt man schnell in den Ruf eines fürchterlichen Kindskopfes, wenn man eine Armada an Kuscheltieren im trauten Heim hat. Zu Unrecht…
Dem Blogparadenteilnehmer stellt Pauli einige Fragen, die ich so gut fand, dass ich sie glatt als Überschriften übernehmen will…
Hattet ihr als Kinde Viele oder ein Bestimmtes ?
Als Kind hatte ich eine regelrechte Horde an Plüschhasen. Während andere Kinder es eher mit Teddies hatten, war ich nie ein Teddy-Kind. Aber ich liebte Plüschhasen über alles.
Die Folge?
Ich besaß sie in allen Formen, Farben und Größen. Einige wenige sahen aus wie echte Hasen, die Meisten jedoch waren knallbunte, vermenschlichte Varianten mit riesigen Schlabberohren und wahlweise mit Kleidchen oder Hose und Weste.
Hatte ein Kuscheltier nicht von Haus aus Kleidung, so nähte ich mit den ungeschickten Fingern einer Fünfjährigen irgendwas Krudes, was ich meinen Tieren dann überzog.
Meine drei liebsten Plüschhasen hießen Bridget (nach einer Loonietunes-Figur), Arielle (nach der Meerjungfrau) und Helena (nach meiner Urgroßmutter). Bis auf Arielle (die ungefähr doppelt so groß war wie die anderen zwei) sahen sie alle mehr oder weniger gleich aus, hatten nur unterschiedliche Farben – gelb, violett und orange. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, wollte ich unbedingt noch eine grüne Version haben, aber die habe ich leider nie im Handel gesehen.
Einige meiner Plüschis waren ungefähr so groß wie ich – sodass ich sie hinter mir her über den Boden ziehen musste, wenn ich sie von A nach B zu transportieren gedachte. Einige wenige davon habe ich heute noch, zumindest im Sitzen bin ich nach wie vor nicht viel größer.
Eine Anekdote am Rande, was die riesige Zahl meiner Kuscheltiere angeht: Als wir nach Deutschland ausgewandert sind, war ich sechs Jahre alt. Und mindestens 1/3 unseres gesamten Ausreisegepäcks bestand ausschließlich aus meinen Kuscheltieren!
Erst als ich neun oder zehn Jahre alt war, verdrängten langsam die Bücher meine Kuscheltiere – davor hatte ich ein riesiges Regal, das ausschließlich mit Plüschtieren gefüllt war. Ironischerweise kam meine Schwester zur Welt, als ich acht war – kaum hörte ich also auf, die ganze Wohnung mit Plüschtieren zu füllen, fing sie damit an…
Habt ihr schon mal eins geschenkt bekommen von eurem Freund?

Jep – einen kleinen Widder, zu Weihnachten. Ich habe mich sehr darüber gefreut!

Ansonsten verschenke ich nach wie vor sehr gerne Kuscheltiere. Als meine Eltern in eine neue Wohnung gezogen sind, habe ich für sie einen Plüschtiger gekauft, da man bei Wohnungswechsel laut russischem Brauch erstmal eine Katze in die Wohnung werfen soll.

Fakt ist: Für einen Plüschi gibt es immer eine Gelegenheit!

Kauft ihr euch selber regelmäßig welche?

Meine Wohnung ist winzig – ich berichtete darüber – und ich hätte schlicht und ergreifend keinen Platz für all die Plüschtiere, die ich mir gerne kaufen würde.

Aber wie oben bereits erwähnt, halte ich sie für ein wunderbares Geschenk, das in jedem Alter passt. Natürlich sollte man sich eine schöne Geschichte zum Geschenk überlegen…

Redet ihr mit den Kuscheltieren oder nehmt ihr die gar mit ins Bett ?

Ich verwende meine Kuscheltiere als Zusatz- und Wärmekissen. Besonders wenn es im Herbst kühler wird, sind sie einfach nur geniale Wärmespeicher. Bevor ich ins Bett gehe, setze ich sie also auf die Heizung und verwende sie als Wärmflaschen.

Aber ich spreche nicht mit ihnen und spiele auch nicht mehr damit. Es sei denn, ein kleines Kind wäre zum Besuch und mich mit in ein Spiel hineinreißen – ich bin einfach noch zu sehr selber Spielkind, um diese Gelegenheit nicht auszunützen.

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3 Gedanken zu “Beitrag zur Blogparade „Kuscheltiere für Erwachsene“ – meine Tierarmada

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