Die Sache mit dem Abtippen

Heute habe ich sehr viele Texte abgetippt, die ich bisher nur handschriftlich fixiert habe – einige davon schon vor Monaten! Aber vermutlich kennt das jeder schreibende Mensch – man drückt sich vor dem lästigen Abtippen und sie bleiben eine Ewigkeit liegen.

Auch wenn es heutzutage sehr viele wunderbare Tools gibt, um seine Notizen und Romanprojekte immer in der Tasche zu haben, gibt es doch Situationen, in denen man ausschließlich analog arbeiten kann und will.
So hat man besonders im Ausland oftmals aufgrund der recht teuren Roaminggebühren nicht rund um die Uhr Internet, doch ironischerweise kann gerade ein Tapetenwechsel besonders inspirierend sein.
Außerdem gibt es zahlreiche Situationen, in denen man kein Netz hat – so meist in Zügen auch innerhalb des Landes, in manchen Einkaufspassagen oder an abgelegenen Orten – oder wenn das Handy ausgeschaltet werden muss, wie in Krankenhäusern oder Flugzeugen.

Für all diese Gelegenheiten gibt es nach wie vor die guten alten Notizbücher.
In der Regel nutze ich zum Notieren meiner Ideen mal zwischendurch unauffällige, gelbe A5-Ringblöcke, aus denen ich die Texte dann rausreißen kann um sie in einem großen Ordner abzuheften.
Für besondere Ideen und selbst für die kleinste Jackentasche geeignet ist jedoch ein kleines Schmuckstück von Notizbüchlein.

Schreibt ihr noch gelegentlich handschriftliche Notizen in ein Notizbüchlein?
Wenn ja: Wie sieht euers aus? Oder habt ihr gar mehrere?
Wenn nein: Welches Programm verwendet ihr am Liebsten?

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4 Gedanken zu “Die Sache mit dem Abtippen

  1. Ich schreibe eigentlich meine Geschichten zum Großteil per Hand vor, bevor ich abtippe und ausschmücke…
    Für die letzten Projekte (Königin und der anstehende Adventskalender) habe ich jetzt mal den andern Weg gewählt und nur digital geschrieben. Fällt mir aber schwerer.
    Schriftlich kann ich meine Gedanken einfach besser sortieren, auch mal streichen und neu machen, umsortieren und doch den Werdegang verfolgen. Digital klappt das irgendwie nicht so…
    Software würde ich nutzen, aber da ich, je schneller ich schreibe, eine ziemliche Sauklaue habe, befürchte ich, dass die meine Handschrift nicht verarbeiten könnte…

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    1. (Sorry für den Mailspam – in letzter Zeit haben viele Kolleg*innen ihre Facebookseiten verloren und.. sagen wir es so, ich copypaste gerade meine längeren Facebookeinträge und poste sie noch mal als Blogpost, damit sie nicht verloren gehen. Da kommt also noch was).

      Ich mache das zwar auch oft und gerne, also per Hand vorschreiben, aber aus körperlichen Gründen kann ich das nur für kurze Texte. Dann tut die Hand weh und damit verliere ich die Lust. Was also überwiegend entsteht, sind Outlines für Blogposts, Weltenbausachen, Kurzgeschichten und Lyrik.
      Romane schreibe ich nur noch digital.

      Echt? Ich müsste irgendwann ein Foto meiner analogen Kritzeleien ins Web stellen, digital ist SO viel übersichtlicher bei mir… :’D

      Zum Thema Software: Recht gute Erfahrungen macht meine Schwester mit einem Grafiktablett. Sie schrieb als Schülerin darauf per Hand ihre Hausaufgaben und das Tablet wandelte in einen Font um, der aus ihrer Handschrift generiert war. Dann druckte sie das Ganze aus… ^^

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      1. (Ich bekomm nur Twitter-„Spam“ 😉 )
        Ich druck mir ja auch meine bereits abgetippten Sachen aus und editier dann per Hand. 😀
        Ach übersichtlich ist was anderes, aber für mich funktionierts. 😀

        Ich glaub ich bin da einfach zu faul noch zusätzlich Technikkram mitzuschleppen 😀

        Gefällt 1 Person

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