3 of a kind – August 2015 – That reminds me of my childhood/youth

Die wunderbare (Bücher)-Bloggerin Sas hat eine monatliche Blogparade namens “3 of a kind” ins Leben gerufen. Das Septemberthema steht bereits und morgen wäre der Postingtag dafür, aber da ich abwesend war und unbedingt noch das Augustthema machen wollte…und Sas so nett war, hierfür grünes Licht zu geben…

Da ich in der Ukraine geboren wurde und somit teilweise einige Sachen kenne, die teilweise in Deutschland nie erschienen sind, füge ich meinerseits noch zu „That reminds me of my childhood“ den Zusatz „and nobody knows about it!“ hinzu – zumindest für Platz 3 und 2. Platz 1 dürftet ihr alle (noch) kennen ;-).

Top 3 – The Magic Flute (ABC, 1994)

Es handelt sich hierbei um eine Verfilmung der Zauberflöte für Kinder, die so langsam an den Inhalt der Oper herangeführt werden sollten. Produziert wurde der vergleichsweise kurze Film als Teil einer Fernsehreihe für Schulkinder, die in Großbritannien während der Schulferien ausgestrahlt wurde und zum Bildungsfernsehen gehörte.

Ich selbst hatte „The Magic Flute“ auf Kassette – keine Ahnung, wieso es den Film in der Ukraine in den 90ern zu kaufen gab. Dabei handelte es sich um die damals und teilweise heute noch übliche Voice-over. Das bedeutet im Prinzip: Ich konnte den englischen Originalton im Hintergrund noch ziemlich gut hören, die russische Sprachversion wurde von einem männlichen Sprecher mit tiefer Stimme drübergelegt. Und zwar für alle Figuren, egal ob Pamina oder Papageno – alle hatten die gleichen Stimmen. Die Songs in diesem Trickfilm wurden dabei gar nicht synchronisiert. Wenn die Figuren angefangen haben zu singen, blieb die männliche Standardsynchronstimme stumm – so hatte ich als wirklich kleines Kind, das kein Englisch konnte (im Alter zwischen 5 und 8) keine Chance wirklich zu verstehen, was die da singen.

Was natürlich ein wenig gegen die ursprüngliche Intention des Films als Bildungsfernsehen für Kinder spricht.

Vor einigen Monaten hatte ich den Wunsch, mir den Film aus meiner Kindheit erneut anzuschauen, weil ich nur positive Erinnerungen daran hatte, aber die Kassette inzwischen das Zeitliche gesegnet hat. Mein ReWatch war in der Originalsprache.

Hier ein Ausschnitt aus meiner Rezension vom 26.12.2014

Tamino reitet durch irgendeinen Wald, aus irgendeinem Grund. Zufällig  sehen die drei Feen der Königin der Nacht, dass er unterwegs zur „Lichtung“ ist und mutmaßen, er könnte der Richtige für irgendeine Quest sein.
Sie fliegen ihm nach und sehen, wie er – mit mehr Mut als Verstand – mit einem Drachen kämpft und von diesem mit dem Kopf gegen einen Felsen geschleudert wird (wobei er sich nichts weiter als eine kurze Bewusstlosigkeit holt). Sie… bestäuben das Riesenvieh mit je einer Prise Feenstaub und es schmilzt – vermutlich haben sie es überhaupt erst beschworen.
Die Feen flattern davon, um ihrer Königin zu berichten.
In der Zeit findet Papageno – halb Mensch halb Vogel – in Begleitung seines sprechenden Rabens und eines Esels den bewusstlosen Prinzen und will ihn ausrauben. Der wacht aber vorher auf und Papageno bleibt nix übrig, als zu behaupten, er hätte nur auf die Börse „aufgepasst“ und hätte den Drachen getötet.
Tamino – dumm wie Brot – glaubt ihm das und kehrt mit ihm im nächsten Wirtshaus ein, wo Papageno seine Geschichte weiter aufbauscht.
Es unterbricht die Königin der Nacht, deren Feen sie inzwischen aufgeklärt haben und die Papageno ein Schloss vor den Mund zaubert.
Tamino bekommt die Quest, Tamina – die er holografisch beim Blumenpflücken gezeigt bekommt – zu finden samt Zauberflöte und einem kruden Hinweis, wo er Sarastros Reich finden soll – Sarastro hat die Kleine ja angeblich entführt. Dabei bekommt er völlig unbrauchbare Tipps von Papageno, sodass er letztendlich die Flöte entscheiden lassen muss, wo es zu Sarastro geht.

Wie am Ton des Abschnitts zu erkennen ist (ich habe in der Originalrezension noch einige Einschübe und Kommentare) halte ich im Nachhinein nicht allzu viel von diesem Film. Ob er seinen Zweck erfüllt hat? Damals, für mich schon. Bis heute gehört die Arie der Königin der Nacht zu einem meiner Lieblingsmusikstücke überhaupt. Aber um ehrlich zu sein würde ich ihn mit einem heutigen Kind gar nicht oder nur unter Aufsicht schauen und dabei permanent betonen, dass die Figuren nicht ganz durchdacht handeln.

Hier hat der Rewatch einen „Kindheit zerstört“-Effekt hervorgerufen.

Top 2 – Snow White Happily Ever After

Den Film kennt in D/A/CH kein Mensch. Aus einem plausiblen Grund – der Film ist nie in Deutschland erschienen. Es handelt sich hierbei um eine Eigenproduktion des Studiums „Filmation“, kam aber bei den Kinogängern so schlecht an, dass das Filmstudio bankrott ging. Mehr Informationen, ein Plakat und Hintergründe zum Rechtsstreit mit Disney findet ihr hier. Es erschien nie in Deutschland – wohl aber in der Ukraine in den 90ern.

Ich vermute inzwischen stark, dass meine Videokassette irgendwie piratischen Ursprungs war, denn ironischerweise war bei mir „Snow White Happily Ever After“ auf der gleichen Kassette wie die Trickfilmversion von Disney und lief unter „Schneewitchen 2“. Irgendwie halte ich es für unwahrscheinlich, dass Disney das gutgeheißen hätte…

Jedenfalls hielt ich es für eine offizielle Fortsetzung und habe den Trickfilm unter anderem durch seine dynamischere Handlung, mehr Frauenpower als Identifikationsfigur für ein kleines Mädchen und einen sehr hohen Düsternisfaktor gemocht. Schon als Kind fesselten mich nämlich auch mal dunkle Abgründe und finstere Gestalten…

Snwo White Happily Ever After ist aus heutiger Sicht ein typischer 90er Jahre Film. Da gibt es so manches Klischee, so manche Slapstickeinlage, die als Solche eigentlich völlig unnötig wäre – aber wir sind in den 90ern. Da gehört sich das so.

Zu meiner langen Rezension dieses Films kommt ihr hier.

Inhalt:

Nachdem die böse Königin besiegt ist, können Schneewittchen und der Prinz heiraten. Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen – jetzt müssen nur noch die Zwerge eingeladen werden. Doch auf dem Weg zum Haus der Zwerge werden die Beiden von Lord Maliss – dem Bruder der bösen Königin – angegriffen. Lord Maliss kann zwar dank seiner absolut unfähigen Minions Schneewittchen nicht kidnappen, schnappt sich dafür aber den Prinz und verschleppt ihn auf sein Schloss.
So muss sich Schneewittchen alleine bis zu den Zwergen durchschlagen, doch irgendwie… wohnt im Zwergenhaus jetzt jemand anders.

Interessanterweise gehört „Happily Ever After“ zu einem der Werke, die einen nachhaltigen Eindruck auf mich hinterlassen haben müssen, selbst als ich aufgehört habe, meine Kassette anzuschauen (auch hier, weil sie den Alterstod gestorben ist und ich später von deutschen Synchros so verwöhnt war, dass mich Voice-Over nervte) – der Bösewicht aus einem Märchen, das ich mit ungefähr 11 schrieb, erinnert auffällig an Lord Maliss:

Die meisten Zauberinnen und Zauberer setzten ihre Kräfte für das Schöne und das Gute ein, lebten im Einklang mit der Natur und halfen gerne den Menschen in den Dörfern und Städten. […]Doch leider gab es auch unter ihnen Ausnahmen: den Zauberer Tomekon. Sein Herz war aus Stein und blutete nicht für das Schicksal seiner Landsleute. Die waren ihm egal und aufgrund seines Herzens war er deshalb unermesslich böse und grausam.
Schon seit Jahrtausenden suchte er in der ganzen Welt nach schönen Menschen, die er dann so nebeneinander stellte, dass sie Mauern bildeten und versteinerte Diese anschließend.
Seine riesige, aus solchen Menschenleibern erschaffene Burg überragte selbst die höchsten Bäume der Umgebung und wenn ein schönes Kind geboren wurde, hielten die Eltern es angstvoll geheim. Zu oft schon waren ihre Dörfer von Tomekon auf der Suche nach neuen „Bausteinen“ heimgesucht worden.

Nicht zuletzt damit hat es sich auf jeden Fall einen Platz in meinen Top 3 verdient.

Top 1 – Pokémon

Inzwischen schaue ich den Anime gar nicht mehr, weil ich zu alt für diese Geschichte bin. Aber da ich nach wie vor leidenschaftlich gerne die zugehörigen Spiele spiele – habe ich euch schon mal meine Sammlung vorgestellt? – komme ich an Pokémon einfach nicht vorbei.

Die Serie begann ihren Siegeszug, als ich ungefähr acht oder neun Jahre alt war und auch ich saß als Kind täglich vor dem Fernseher, wenn Ash Ketchum mit seinem Pikachu die Welt der Pokémon erobert hat und sich dabei manches Mal sehr, sehr dämlich angestellt hat ;-).

Pokémon als Serie ist dabei, wenn ich es heute mit Erwachsenenaugen betrachte, durchaus einen zweiten Blick wert. Nicht nur, weil sie jungen Zuschauern Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe aufzeigt und mit Team Rocket jedes Mal aufs Neue beweist, dass das Böse nicht siegen kann, weil allem Bösen bereits der Kern des Scheiterns innewohnt.

Ash liebt seine Pokémon – und lässt sie gehen. Auch wenn das Lebensziel eines Trainers eigentlich ist, Pokémonmeister zu werden – also alle Pokémon anzuhäufen (wie es auch im Spiel gehandhabt wird) sieht das Ganze im Anime anders aus. Egal wie oft Ash  sich vorspricht, dass er alle Pokémon fangen möchte – wenn eines seiner Pokémon gehen gelassen werden möchte, lässt er los. Bei all seiner Dummbatzigkeit und Naivität bewahrt er meist ein sonniges Gemüt und ist ein guter Freund. Und er ist sich nicht zu schade, um sein eigenes Leben zu riskieren, um seine Werte zu verteidigen.

Ich habe beim ersten Pokémonfilm – lief in Deutschland im April 2000 an – geweint, als Ash sich zwischen Mew und Mewto geworfen hat und versteinert wurde. Damals war ich neun Jahre alt und es war das erste Mal, dass ich bei einem Film weinen musste.

Wenn ich als Twen eines meiner geliebten Spiele spiele, komme ich nicht umhin, an meine Kindheit zu denken – und an den Anime.

Ich hoffe, Sas ist mir nicht böse für den verspäteten Post! Und ich hoffe, ihr hattet beim Lesen Spaß und fühltet euch unterhalten.

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32 Gedanken zu “3 of a kind – August 2015 – That reminds me of my childhood/youth

  1. Das stimmt natürlich. Ich finde es immer äußerst beeindruckend, wenn es Menschen in dem Alter gibt, die schon genau wissen, was sie wollen. Es gibt ja so Exemplare, die seit Kindheit einen Traum bzw. ein Ziel haben und darauf hin arbeiten. Mir ging das nie so… ich muss ehrlich sagen: ich habe nicht einmal heute große Ziele. Wahrscheinlich, weil ich in der Vergangenheit auch nie etwas Großes erleben durfte und jetzt unterbewusst denke, dass das eh nichts wird.

    Ich finde es aber super, dass du das Manuskript dann nicht einfach in die Ecke geworfen, sondern daran gearbeitet hast. Das muss ein super Gefühl sein, wenn es am Ende dann wirklich so etwas Großes ist, das einem auch gefällt und man dann Chancen bekommt, etwas daraus zu machen.

    Das ist ja schon ein kleiner Sprung… aber wenn dich die Literatur glücklicher macht als kleine, nervige Halbstarke, passt das doch *g*

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    1. Haha :D. Ich gehörte seit ich 12 war zur Fraktion „Ich weiß genau, was ich werden will und arbeite darauf hin“ – die großen Enttäuschungen und Änderungen kamen dann bereits im Studium. Ich habe wie eine Löwin für die falschen Träume gekämpft, bis mir irgendwann klar wurde, dass ich das gar nicht mehr möchte, worum ich da kämpfe und weswegen ich da gegen die Wand renne…
      Von daher hast du in der Hinsicht nichts verpasst. Im Gegenteil. Das ist ein gutes Stück entspannender….

      Und wie gut das Gefühl ist! Ich merke immer wieder, dass ich mir am Meisten selbst im Weg bin. Wenn ich mich ranhalte und denke „Okay, ich muss mich hinsetzen, Dokumente anlegen und sortieren, aber dann kann ich durchstarten“, ist das auch produktiver als „Woah, ne, jetzt muss ich erstmal diesen Quatsch sortieren, keine Lust -.-„.

      Genau 😀

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      1. Na da bin ich ja beruhigt, dass mein Leben so schön ruhig langweilig war und ist. Was natürlich nicht heißt, dass ich keine Enttäuschungen erlebt habe. Ich habe nach der Schule mega lange keine Ausbildung gefunden… das war echt hart. Ich meine, meine Noten waren wirklich sehr mies (vor allem die der letzten Zeugnisse, mit denen man sich ja bewirbt), aber dass mir echt keiner ne Chance geben wollte, war scheiße. Von der Zeit danach ganz zu schweigen…
        Aber du hast ja noch rechtzeitig die Kurve gekriegt und kannst jetzt wirklich das machen, was du willst ♥ Das lässt den Rest doch verblassen!

        Klar, wenn man gleich negativ ran geht, bekommt man sich ja auch nicht motiviert 😉 Ich versuche auch immer, solche Aufgaben positiv zu gestalten, das macht es doch ein wenig einfacher. Ich schreibe mir im Moment auch eine to-do-Liste für meinen Urlaub im Oktober (irgendwie sind meine Listen an freien Tagen immer länger als in normalen Wochen… sehr entspannend *g*) und versuche, Sachen zu finden, bei denen ich vielleicht auch Spaß haben könnte, auch wenn sie notwendig sind…

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        1. Das ist das Problem an einer Gesellschaft, in der es von deiner Musiknote oder Deutschnote abhängen kann, ob du Gärtnerlehrling werden kannst… *seufz* (so als Beispiel)
          Ich finde das dämlich, aber ich finde ja so Einiges an der aktuellen Situation in Bezug auf Bildung/Ausbildung nicht, wie wir sie derzeit in Deutschland haben… -.-
          Es tut mir echt leid, wie das für dich gelaufen ist :(.

          Oh ja. Und alles, was ich au fdem Weg dorthin gelernt habe, finde ich nützlich. Es ist immerhin Wissen ❤

          Meine Urlaubslisten sind auch immer länger. Es gibt viel zu tun und man hat ohne Studium/Brotjob etc schlciht mehr Zeit dafür 😀
          Merke ich auch als Autorin sehr gut 🙂

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          1. Ja, das finde ich auch. Nur weil jemand nicht gut in Deutsch ist, heißt das doch noch lange nicht, dass kein guter Verkäufer werden kann. Zumal die meisten Sachen, die man lernt, ja später auch gar keine Relevanz mehr haben. Ich kann vielleicht keine Aufsätze schreiben kann, bin ich vielleicht trotzdem super im Umgang mit Menschen…
            So war’s bei mir letztendlich auch. Ich habe dann durch eine so genannte „berufvorbereitende Maßnahme“ eine Ausbildung gefunden und war letztendlich mit die Beste in der Klasse und habe sogar noch um ein halbes Jahr verkürzt. Trotz 5 in Mathe, trotz 5 in Deutsch im letzten Zeugnis. In der Berufschule hatte ich nur noch Einsen und Zweien.
            Das ganze System in dem Sinne total überholungsbedürftig. Da stehe ich voll bei dir… ich finde auch diese Idee, dass Bewerbungen ohne Bilder geschickt werden, super. Nach der Ausbildung war nämlich trotz super Abschlusses drei Jahre arbeitslos und ich gehe ganz fest davon aus, dass das nichts mit meinen Leistungen zu tun hatte. So wird so vielen fähigen Leuten das Leben verbaut…

            Das Herzblatt schüttelt über meine Listen immer nur den Kopf. Sie sagt mir immer, dass der Urlaub zur Entspannung und zum Abschalten da ist und nicht, um den ganzen Tag irgendwelche Punkte abzuarbeiten. Sie hat ja auch in gewisser Weise recht, aber wie du schon sagst: da hat man wenigstens mal Zeit dafür. Mal sehen, wie viel ich dann tatsächlich schaffe *g*

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            1. Nein. Relevanz haben die Meisten tatsächlich nicht. Ich weiß die meisten noch und als Autorin sind sie nice to have, aber sonst… 80% des Wissens sind rein dazu da, den Geist zu trainieren. Außerdem dazu, dass man als junger Mensch alles mal gesehen hat, um sich für einen Beruf zu entscheiden.
              Das dann auf Leistung zu machen, ist sowieso grenzwertig… Und vor allem sieht man Einiges trotzdem gar nicht und der Beruf kann so anders sein, als die Vorstellung…
              Hey, wow! Dann bist du ab da richtig durchgestartet – man sieht, dass die Leistungen eben nicht vom Können abhängen. Es gibt Umstände, die demotivieren, beispielsweise. Wenn ein junger Mensch sich wohl fühlt, ändert sich auf einmal so gut wie alles.
              Jep – es gibt leider immer noch Menschen, nach der Nase gehen statt nach der Leistung.
              Oh, zum Thema „Urlaub und Arbeit“ lese ich eine sehr interessante Bloggerin namens Ally Stone auf SimplyHuman, die sich eine Selbstständigkeit aufbauen will und die in ihrem Urlaub ganz bewusst was für die Selbstständigkeit getan hat. Und dann hat das Arbeiten Spaß gemacht 🙂

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              1. Klar, es macht sicherlich Sinn, an irgendeiner Stelle der Schulbildung bestimmte Dinge zu unterrichten, selbst wenn die meisten Schüler es niemals wieder brauchen werden. Und ich glaube, es gibt auch für jeden Menschen ein oder zwei Fächer, mit denen er so überhaupt nichts anfangen kann. Irgendjemand leidet also immer *g* Bei mir waren es z.B. die Naturwissenschaften, die habe ich alle verkackt. Dafür war ich eben in Deutsch und Englisch gut.
                Da fällt mir übrigens ein, dass ich diesen Sommer 13 Jahre aus der Schule raus bin o.0 Gott, da fühle ich mich gleich nochmal zehn Jahre älter :s

                *heftig nick* Amen, Schwester!
                Man kann die Leistungen einer Person eigentlich nur im direkten Test einschätzen… da sagen Zahlen, Worte oder auch das Aussehen überhaupt nichts aus. Leider wird die Leistungsgesellschaft aber immer schlimmer, so dass man mit einem Hauptschulabschluss heutzutage ja fast gar keine Chancen mehr hat. Das ist so krank…

                Ja, ich bin wohl das beste Beispiel dafür. Meinem Selbstbewusstsein hat diese ganze Tortur natürlich nicht gerade geholfen. Ich habe noch nie großartig an mich geglaubt und als ich dann trotz guter Noten einfach keine Stelle finden konnte (nicht einmal einen 400€-Job), da war eigentlich gar nichts mehr davon übrig. Ich arbeite jetzt seit drei Jahren wieder und ich weiß, was ich kann… aber ich bin trotzdem immer noch unsicher. Aber immerhin mache ich meine Arbeit gut 😉

                Klar, wenn man weiß, wofür man seinen Urlaub „opfert“ und das dann auch noch so eine große, tolle Sache ist, dann macht man das natürlich auch gerne 😀 Das kann ich vollkommen nachvollziehen. Ich habe auch überhaupt kein Problem damit, im Urlaub produktiv zu arbeiten, sei es nun am/für den Blog oder auch anderweitig, ich neige nur dazu, dann enttäuscht zu sein, wenn ich nicht alles schaffe.Aber das ist dann wieder mein blöder Kopf, der mit dazwischen redet *g*

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                1. Für mich waren das so Sachen wie Werken – ich war froh, dass ich das auf dem Gymnasium nur zwei Jahre hatte. Ich war sehr langsam und Werkstoffkunde hat mich schlicht nicht interessiert :O

                  Ich erst sechs Jahre, aber ich fühle mich auch alt ^^

                  Stimmt, hat man nicht. Soll auf dem Land tendentiell anders sein, aber in Städten ist ein Hauptschulabschluss fast ein Todesurteil. -.-

                  Ne, ich verstehe die Unsicherheit leider zu gut. Wenn man immer nur vermittelt kriegt, nicht gut genug zu sein, geht das irgendwwann an die Substanz 😦 und lässt sich irgendwie VIEL schwerer wieder rückgängig machen :O

                  Ach je *g*. Ich bin einfach über alles froh, was ich erledigt kriege ^^.

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                  1. Oh Gott, ihr hattet allen Ernstes Werken für so eine lange Zeit? o.0 Bei uns gabs das lediglich in der Orientierungsstufe (gab’s die zu deiner Zeit noch?) und dann nur für ein Halbjahr. Da war ich aber auch totel mies drin… und das, obwohl mein Vater gelernter Tischler ist *g* Hätte er mir ja ein wenig von seinem Talent abgeben können.

                    Apropos alt… neulich gab es folgende Situation:
                    das Herzblatt fragt mich, wie alt du denn bist, ich glaube, ich hatte von deinem Buch erzählt. Und ich so: „ach, die ist nur ein paar Jahre jünger als ich, so 24 oder so“. Sie guckt mich an, ich gucke sie an… und dann fiel der Groschen: ich werde übermorgen 32. ZWEIUNDDREIßIG! Da sieht man mal, wie man sich selber sieht *gg*

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                    1. Grundschule alle vier Jahre lang und dann in der fünften und sechsten Klasse Gymnasium, ja. In der Grundschule ging es, auf dem Gymnasium wurde dann runtergenotet, sobald man zu langsam war.
                      DAS ist dann bitter!
                      Stimmt, ich werde im November 25 ^^. Aber ja, man ist nur so alt, wie man sich fühlt :D. Wenn ich mit der Familie diskutiere, sage ich immer noch oft „Ich bin schon 18!“ und füge dann ein „Ähm, schon seit einer Weile sogar drüber“ hinzu ^^

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                    2. Oh Gott! Ich habe nachträgliches Mitleid mit dir 😦
                      Ich habe eine dunkle Erinnerung, dass wir in der Grundschule auch kurz so etwas gemacht haben, ich konnte jedoch keine Beweise finden… mir hat das halbe Jahr in der OS aber auch vollkommen gereicht…

                      *lach* ja, das kenne ich. Mir geht das auch oft mit Jahreszahlen so. Wenn ich sowas höre wie „wurde 1990“ geboren, lache ich herzhaft und sage „der darf doch noch nichtmal den Führerschein machen“. Und dann wird mir klar, dass die 90er-Menschen schon über 20 sind… krasser Scheiß.
                      Also, gefühlstechnisch bin ich irgendwo Mitte 20. Wobei ich mich auch frage, wie man sich denn mit über 30 fühlen sollte… vermutlich alt, denn 30 ist ja alt, nä?! *g* Ich bin schließlich erst vor Kurzem volljährig geworden.

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                    3. In der Grundschule habe ich es sogar noch halbwegs gemocht, da war aber der Leistungsdruck noch nicht so hoch. Ich erinnere mich, als Kind sogar eine AG Holzgestalten besucht zu haben :O
                      So geht es mir immer mit Leuten, die 1995 oder später geboren wurden :D. 1990 ist ja mein eigener Jahrgang ^^, der ist mir vertraut. Aber alles, was wesentlich nach 1993 oder so kommt, ist dann „absurd jung“ für mein Bauchgefühl.
                      Keine Ahnung, wie man sich fühlen sollte – ich glaube, man fühlt sich sein Leben lang jünger, als man ist (außer man liegt mit Fieber im Bett. Dann ist man gefühlt 100 Jahre alt…)

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                    4. Pervers! eine AG gleich! *g*
                      In der Grundschule hatten wir so etwas gar nicht (Modell: 4 Lehrer, 4 Klassen, 4 Klassenräume). In der OS und im Gymansium war ich dann in der Astronomie-AG, in einer Detektiv-AG (wtf?) und Mitglied des Schulbücherei-Teams.

                      „Absurd jung“ ist super ausgedrückt! 😀 So geht mir das auch… mein Herzblatt ist übrigens auch nur eineinhalb Jahre jünger als du und war 16 als wir uns kennen gelernt haben. So ein junger Hüpfer *g*
                      Also, ich persönlich muss gar nicht erst krank sein, um die 100 zu erreichen. Morgens aufstehen reicht schon :p

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                    5. Jep – da habe ich es noch gemocht. Ne, ich habe aufgehört, sehr viele Dinge zu mögen, weil auf einmal stark auf Leistung und Effizienz geschaut wurde. Ich bin nun mal langsam – dafür sorgfältig – und verträumt.
                      Okay, meine Grundschule war zwar auch klein, aber wir hatten schon separate Ethik-, Englisch-, Musik- und Sportlehrer beispielsweise. Also schon ein paar Lehrer mehr, sodass nicht alle alles machen mussten und wir auch nicht dauernd das gleiche Gesicht vor uns hatten.
                      Astronomie ❤
                      Die Schulbücherei war bei uns auf dem Gymnasium gar nicht in Schülerhand, das haben immer zwei Langzeitarbeitslose gemacht, die irgendwie in einem Programm für berufliche Wiedereingliederung waren :).

                      Awww 😀

                      Hehe, morgens aufstehen…. Stimmt. Das hasse ich auch, wenn es vor acht Uhr ist :O

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                    6. Ich glaube, deswegen macht die Schule den meisten Kindern am Anfang auch noch Spaß: weil es da noch lockerer ist und nicht nur die Noten zählen. Zumindest war es bei uns damals noch so. Bei meiner Nichte, die jetzt in der 3ten Klasse ist, sieht das auch schon anders aus. Wo wir wieder bei der Leistungsgesellschaft wären.. 😉
                      Ich hatte die vier Jahre lang wirklich fast ausschließlich die gleichen Lehrerinnen. Es gab genau einen Mann, der aber gegangen ist, als ich in der zweiten Klasse war. Danach waren es immer die selben *g* Aber ich kannte es ja auch nie anders… war alles sehr klein und heimelig. Mittlerweile wurde die Schule auch tierisch ausgebaut. Die haben ein ganzes nebenstehendes Haus (wo übrigens die damalige Schulleiterin, meine Musik-, Mathe- und Geschichtslehrerin, gewohnt hat) mit angeschlossen. Jetzt gibt es auch mehr als vier Lehrer und vier Klassen *g*

                      Bei uns haben die Bücherei einige Schüler und ein Aufsichtslehrer geführt. Das geilste war immer, wenn wir dann zur städtischen Buchhandlung gehen und unser Jahresbudget für neue Bücher ausgeben durften. Mal eben so 500 Mark unters Volk bringen? Für BÜCHER? Ein Traum! 😀 Und so gab es natürlich auch vorrangig Sachen, die ich sowieso mal lesen wollte :p

                      Acht Uhr? *lach* davon kann ich nur träumen… mein Wecker klingelt um 5.40 Uhr *g*

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                    7. Ja… Ich meine, ich hatte in der Dritten auch schon Noten, aber eben nur in Mathe und Deutsch, später dann in Kunst und Ethik und ab der Vierten in Sport (aber das mochte ich auch vorher schon nicht.).
                      Wenn Kinder schon leisten müssen, entwickeln sie ja sofort Angst vor dem Scheitern. Das ist… mies. Gelinde gesagt.
                      Ne, du hast Recht. Es stimmt jetzt schon etwas nicht mit der Gesellschaft und wenn das so weitergeht, dann befürworte am Ende ausgerechnet ich (die nicht so grün mit der ganzen Reformpädagogik ist, weil zu esoterisch und so) noch die Waldorfschulen :O

                      Awww, das will ich auch mal, so eine Buchhandlung stürmen *-*
                      In der Tat einTraum 😀

                      5:40? :O Args :O.
                      Da wäre ich irgendwann gestorben :O
                      Respekt!
                      (Ne, ich bin einfach so sehr Nachtmensch, ich werde krank, wenn ich mehr als z.B. eine Woche am Stück um sechs aufstehen müsste oder gar noch früher – weil ich trotzdem nicht abends ins Bett kann. Mein Hirn drängt mich dann in eine Gedankenendlosschleife, bis es ein Uhr morgens ist und ich wie auf Knopfdruck einschlafe. Aber um elf oder um zehn im Bett liegen, weil man morgens früh raus muss? Pustekuchen bzw. bleibt es dann beim frustrierten Drinliegen -.- Böser Leib.)

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                    8. Ich glaube, in der dritten Klasse fing es bei uns auch mit den richtigen Noten an, Davor waren es eher Bewertungen in Schriftform. Ich bin allerdings der Meinung, dass wir auch gleich in allen Fächern Noten bekommen haben, aber ich kann mich da auch täuschen… ist ja schon eine kleine Weile her *g*

                      Ich denke auch, dass diese Leistungsgesellschaft eher dazu beiträgt, dass immer mehr Kinder den Spaß am Lernen verlieren. Wenn du von Anfang an so krass am Ball bleiben musst und direkt vorgesetzt bekommst, dass du nichts kannst, wie willst du da noch positiv auf die Schule (und das spätere Leben) gucken können?
                      Ich habe damals auch oft gedacht, dass ich als Hartz4-Empfänger (auch wenn es das damals noch nicht gab *g*) ende… weil ich einfach keinen Fuß auf den Boden bekommen habe im Gymnasium und eine 5 nach der anderen geschrieben habe, sogar in meinen eigentlichen Parade-Fächern. Das war echt hart. Kein Wunder, dass ich dann irgendwann aufgegeben habe.

                      *lach* Ja, 5:40 Uhr. Jeden Morgen aufs Neue.
                      Ich kann nicht behaupten, dass ich das total super finde, aber tatsächlich habe ich mich dran gewöhnt. Was natürlich nicht heißt, dass ich supergut gelaunt und lachend aus dem Bett springe *g* Eher so das Gegenteil…
                      Also bist du eine richtige Nachteule, ja? 😉 Es gibt einfach so Menschen, die erst so richtig funktionieren, wenn es dunkel wird. Da kann man nur hoffen, dass du dann später einen Job findest, der sich damit kombinieren lässt.

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                    9. Erstens lange her und zweitens ändern sich solche Dinge rasend schnell, schon bei meiner kleinen Schwester acht Jahre später war so ziemlich alles anders, als bei mir. Ethik und Englisch ab der Ersten, früher und mehr Noten, solche Sachen.
                      Wer hätte da nicht aufgegeben? :O
                      Jep – meine besten Romanfragmente und so schreibe ich immer zwischen 22 und 23 Uhr und am Produktivsten bin ich was Unisachen angeht, immer erst nach 18 Uhr. Unabhängig davon, wie früh ich aufgestanden bin.
                      Naja, ich habe sowieso vor, zu schauen, dass ich bis ich mal ausstudiert habe und ins Arbeitsleben starte, solide mit Büchern vorgesorgt habe und nicht Vollzeit arbeiten muss. Mal schauen, ob sich das ausgeht 😀
                      (Und sonst arbeite ich was Kreatives mit Wörtern, die stehen bestimmt alle nicht früh auf 😀 )

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  2. Ach, quatsch, ich bin doch nicht böse! Viel mehr freue ich mich tierisch, dass du mitgemacht hast ❤ und dass du mich daran erinnert hast, dass morgen bereits der 3te ist :s Rate mal, wem die Zeit wieder einmal davon gelaufen ist und wer noch nicht einmal mit ihrem Post angefangen hat *argh*

    Wo du das mit der Synchro sagst… ich kann mich daran erinnern, dass wir früher beim zappen öfters über Filme gestolpert sind, die im Orignal eine Sprache aus dem Osten (welche kann ich heute nicht einschätzen, aber meine Eltern sagten polnisch, glaube ich) hatten und darüber lag, so wie du es beschrieben hast, die deutsche Tonspur. Alles in einer Stimme von einer Person 😀 Das Gefühl kenne ich also *g*

    Hach ja… die Pokémons 😀 Ich selber habe die gar nicht intensiv geschaut, aber meine Schwester hat die Serie jeden Tag angemacht und da unser Pc im Wohnzimmer stand, habe ich gezwungenermaßen also auch mitgeguckt 🙂 Ich mochte die Serie aber generell auch, vor allem Pikachu 😀 Und vor allem das Pummelluff! So habe ich mich auch oft gesehen: klein, rund und rosa :p

    Danke für deinen Post ♥
    und bis zum nächsten Thema *tihi*

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    1. Ach jeeee ^^
      Aber dafür, dass ich quasi jetzt erst den Augustpost mache… liegst du guut in der Zeit 😀

      Das finde ich spannend, ich dachte jahrelang, diese Unart der Synchronisation wäre nur in der Ukraine/in Russland verbreitet. Dass es diese Art irgendwo auch in Deutschland gab (zumindest für osteuropäische Filme) wusste ich gar nicht. Wieder was gelernt 😀
      Meine Lieblinge waren damals Pumeluff (es kann alle in den Schlaf singen und dann darf es sie alle anmalen, wenn das keine coole Superkraft ist, weiß ich auch nicht) und Mew, einfach weil… Mew, dieses kleine herzige Wesen ❤
      Ich hoffe, ich schaffe das nächste Thema etwas pünktlicher, morgen befülle ich mal meinen Bücherblog wieder mit einer Rezension.

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      1. Ich kann mich auch ehrlich gesagt nicht mehr erinnern, wo das lief, ich war da noch ziemlich jung. Ich bin aber der Meinung, dass das auch ein ausländischer Sender war, irgendwo ganz hinten in der Senderliste *g*

        Ich fand Pumeluff auch toll (habe ich oben ja auch geschrieben :p) 😀 Wie es immer so böse geworden ist, wenn die alle eingeschlafen sind *hihi*
        Mew musste ich jetzt erstmal googlen… süß ist es auf jeden Fall. Ich kann mich allerdings nicht erinnern, es in Action gesehen zu haben. Aber, wie gesagt, ich habe meist auch nur mit halben Ohr und Auge geguckt/zugehört.

        Ach, lass dir ruhig Zeit.
        Nach den ganzen Textposts in den letzten Tagen, wird es bei mir auch mal wieder Zeit für Rezensionen. Muss ich nur noch zum Tippen kommen. Im Moment bin ich abends immer so müde, dass ich kaum was Produktives schaffe *seufz* Na ja, mal sehen 🙂

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        1. Mew kam glaube ich in der Serie selten bis gar nicht vor, aber spielte eine wichtige Rolle im ersten Pokémon-Kinofilm. Den hatte ich natürlich gesehen als Kind ^^.

          Ich verstehe dich sehr gut.
          Auch wenn es bei mir eher „Ich komme nach zwei Wochen Nichtstun zurück und muss mich daran gewöhnen, fast täglich zu bloggen“ ist.

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          1. Ah okay… deswegen war es mir wahrscheinlich nicht so präsent. Aber niedlich isses 😀

            Ja, ich glaube, wenn man so eine „lange“ Zeit wirklich gar nichts gemacht hat, dann muss man erst einmal wieder richtig reinkommen. Ich hoffe, es fällt dir nicht allzu schwer 🙂

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            1. Es geht – das Schreiben flowt wieder ganz gut, sodass ich mich jeden Tag zwingen muss, NICHT noch den ganzen Tag zu schreiben, sobald ich meine Mindestwortzahl überschritten habe.
              Ich muss ja am Geheimprojekt arbeiten und glaub mir, das frisst mehr Zeit :O
              Das frisst abstrus viel Zeit.
              Wehe, es ist am Ende nicht gut ^^

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              1. Na, das klingt doch gut! 😀 Und wenn du die Zeit hast, dann genieße es doch 😀
                Wenn ich mal so blöd fragen darf: was machst du im Moment beruflich? Ich habe irgendwie „Studentin“ in meinem Freundesverzeichnis abgespeichert, stimmt das?

                Hach ja… das Geheimprojekt… ;D
                Wann ist es denn endlich so weit?

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                1. Ich studiere noch – ab Oktober dann Weltliteratur/Komparatistik im Master :). Das dauert auch noch ein Weilchen und ansonsten bin ich momentan wirklich reine Autorin.

                  Spätestens in ein paar Monaten. Da ich das nicht ganz alleine mache, muss ich mich hier natürlich absprechen und warten, bis die andere Seite fertig ist 🙂

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                  1. Ahh okay, dann habe ich das ja richtig im Kopf 😀
                    Was macht man mit so einem Studium dann am Ende? Und was genau ist Komparatistik?

                    Na gut, dann muss ich mich wohl noch ein wenig gedulden… *seufz*
                    Das schaffe ich 😉

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                    1. Komparatistik ist vergleichende Literaturwissenschaft :). Was genau ich mache, weiß ich noch nicht. Entweder gehe ich direkt arbeiten (Archiv, Bibliothek, Kulturredaktion, Verlag…) oder ich hänge noch eine journalistische Ausbildung dran (gibt welche, wo ein Studium Voraussetzung ist) und mache in der Richtung weiter.
                      Mal sehen 🙂

                      Auch ich bin an Geheimhaltung gebunden ^^

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                    2. Es wird also auf jeden Fall etwas mit Wörtern, ja? 😀 Das ist super!
                      Ich wollte früher immer Journalistin werden, aber ohne Abi wurde das nichts. Autorin wäre natürlich auch super, aber dafür müsste man erstmal was scheiben, nä?! *g*

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                    3. Genau – ich kann mir für mich einfach fast nichts anderes vorstellen, wenn ich ehrlich bin.
                      Oh, echt? Das Erste, was man mir gesagt hat, als ich mich in die Richtung umorientieren wollte, war: Es gibt unzählige Wege in den Journalismus und fast niemand hat das direkt gelernt.
                      80% sind Quereinsteiger.
                      Und ja, um Autorin zu sein, muss man etwas schreiben 😀

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                    4. Das glaube ich gerne, ja. Ich mache ja theoretisch auch was mit Wörtern, immerhin schreibe ich auch Briefe *g* Der Rest sind dann eher Zahlen… etwas, das ich für mich früh nie gesehen habe, in Mathe war ich immer total schlecht… aber so kann das Leben spielen, nä?! Früher zweimal sitzen geblieben, jetzt Buchhalterin.

                      Klar, aber dafür muss man wahrscheinlich auch durchgehend dran bleiben und dafür kämpfen. Der Zug ist für mich abgefahren. Ich bleibe (gerne) Freizeitschreiberling 🙂 Ich bin auch nicht der Typ für solche Aktionen, lieber ein sicheres Leben führen *g*
                      Aber was heißt hier „umorientieren“? Wolltest du vorher was anderes machen?

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                    5. Das Leben tut Überraschendes – ich finde ja, man hat als Kind/Jugendlicher/Junger Erwachsener KEINE Chance, vorher zu wissen, wo man am Ende landet. Erstens hat man etwaige Interessen noch gar nicht entdeckt, die vielleicht einen tollen Beruf abgeben, zweitens snd die wenigsten Studienrichtungen, Ausbildungen etc. so, wie man sie sich vorstellt. Habe ich selbst erfahren…

                      Den ersten Roman schrieb ich so… Larifari. Er wurde fertig, weil ich es wollte, aber ich hatte da noch keine so große Disziplin wie heute (welch Wunder, schließlich war ich zu Beginn des Schreibprozesses 17…).
                      Aber als ich dann das Ding drei Mal überarbeitet habe und mich damit bewarb, gab das einen so hohen Selbstbewusstseins- und Motivationsschub, dass ich durchgestartet bin ^^. Ich habe das vor einiger Zeit auch verbloggt, das war… woah, im Januar, die Zeit vergeht :O
                      https://feuerblut.wordpress.com/2015/01/29/und-nichts-ist-mehr-so-wie-es-einmal-war/

                      Ursprünglich hätte ich im Master weiter Lehramt (Englisch/Philosophie) studieren sollen, aber inzwischen habe ich mich für Weltliteratur entschieden.

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