Rechtsklicksperren – ein Relikt aus den 90ern

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5. Oktober 2015 von Evanesca Feuerblut

Inzwischen ist die Idee zu diesem Blogpost auch schon zehn Monate alt – und somit habe ich keine Ahnung mehr, wo genau ich den Blogpost gesehen habe, der Anlass für diesen Post ist. Quintessenz: Eine Gruppe Bloggerinnen (zumindest war zum Zeitpunkt meiner Sichtung kein einziger Mann darunter) hat eine Art „Allianz gegen Copycats“ gegründet oder irgendwie soetwas – wie gesagt, den Beitrag habe ich im Januar gesehen und es war auf einem Blog, dem ich nicht regulär folge, sondern über dessen Beiträge ich einfach ab und zu stolpere. Erster Blogpost, der Teil der Allianz war und von allen teilnehmenden Damen kommentiert wurde:
Was tut man gegen Copycats? Also gegen Menschen, die die eigenen Blogposts klauen wollen?
Aus unerfindlichen Gründen lautete das Allheilmittel einstimmig: Rechtsklicksperre.

Rechtsklicksperren nerven

Bisher sind mir Rechtsklicksperren nur selten bei den wirklich großen Blogs aufgefallen, bei denen es tatsächlich etwas Interessantes zu stehlen gäbe. Fast immer fanden sie sich auf eher kleinen Blogs vergleichsweise junger Frauen – bisher habe ich nur einmal eine solche Sperre auf einem von einem Mann geführten Blog vorgefunden. Und fast immer verlasse ich den Blog sehr schnell.
Wieso aber nerven mich die Dinger, wenn ich nicht vorhabe, etwas zu klauen?
Ich weiß nicht, we es den meisten anderen Internetnutzern geht – aber ich glaube, es gibt in der Onlinewelt zwei große Fraktionen. Team „Ich mache alles in einem Tab/Fenster und gehe notfalls per Zurücktaste wieder zurück“ und Team „Ich mache für alles einen eigenen Tab auf und habe selten weniger als 20 davon offen“.
Ich bin Letzteres.
Wenn ich also einen für mich interessanten Blog entdecke, bei dem auf der Startseite die Beiträge nur angeteasert werden (was ich persönlich nicht mag, aber auch da scheiden sich die Geister der Blogleser – einige mögen es wie ich, andere bevorzogen die Teaser und monieren das Fehlen davon immer auf meinen Blogs 🙂 ), dann möchte ich per Rechtsklick und „Im neuen Tab öffnen“ alle Artikel schon mal aufmachen, die mich anlachen und sie dann nacheinander lesen.Wenn dann nichts passiert – okay, dann halte ich es für einen Fehler in meinem Browser und klicke die Dinger notgedrungen einzeln an. Aber gerade bei jungen Frauen springt mich dann erstmal eine Fehlermeldung mit – überspitzt – „Hey, was soll das? Klauen verboten, schreib gefälligst deine eigenen Texte!“ an.
Das ist dann der Punkt, an dem ich den eigentlich ganz interessant wirkenden Blog zumache und mich nie wieder dorthin verirre.
Denn das ist der Punkt, an dem ich stinkwütend werde. So eine Paranoia zu haben, dass jemand die eigenen Texte klauen könnte, dass man allen erstmal eine Klauabsicht unterstellt, die es wagen, einen Rechtsklick zu machen? Ja geht es noch? Ich schreibe eigene Texte, bitte danke.
Wobei das noch nicht die nervigste Form von Rechtsklicksperre ist, die ich erlebt habe. Die nervigste Form fand ich ungefähr 2003 oder 2004 auf einer Webseite vor, die gemeinfreie Gedichte, Sprüche und anderen Textkram zum Thema „Liebe“ gesammelt hat. Das waren also alles Fremdtexte auf der Seite, Sachen von Goethe, Sprichwörter aus anderen Ländern, also quasi lauter zusammengeklautes Zeug. Aber wehe, man will von diesem zusammengeklauten Zeug seinerseits etwas abzwacken. Bei JEDEM einzelnen Rechtsklick kam die Meldung: „Klauen verboten! Zur Strafe musst du einmal klicken.“
Perfiderweise hat sich die Seite gemerkt, wie oft man schon rechtsklicken wollte. Mit jedem (teils auch völlig unbedarften, da der Gewohnheit geschuldeten) Rechtsklick erhöhte sich die Zahl der Strafklicks. Bis es dann ziemlich nervig wurde :O. Das Script funktionierte übrigens sogar dann noch, wenn man – ich hatte damals keine Internetflat – die Seite gespeichert hat, also auch offline. Das war nicht nur nervig, es war schlicht und ergreifend absurd, eine zusammengeklickte und zusammenkopierte Sammlung an Texten vor dem Kopieren zu schützen… 😉

Rechtsklicksperren beschuldigen des (versuchten) Diebstahls

Ich habe diesen Aspekt oben bereits angesprochen.
Blogger, die ihre Einträge so „schützen“ wollen, unterstellen jeden einzelnen Follower, jedem einzelnen Besucher der Seite, dass der vielleicht nur auf der Seite ist, um ihre ach so tollen Inhalte zu klauen.
Angesichts dessen, dass dieses Mittel überwiegend von jungen Frauen angewendet wird, die recht neu in der Bloggerszene sind und deren Artikel meist auch entsprechend sind (jeder hat mal klein angefangen, aber dann sollte man sich dessen bewusst sein, dass die ersten Texte noch nicht perfekt sind – schaue ich mir meine alten Artikel an, schäme ich mich in Grund und Boden und viele davon sind hier nicht mehr öffentlich zugänglich), ist das nicht nur eine gewisse Überheblichkeit, die eigenen Texte wären so gut, dass andere Leute sie klauen wollen würden (ernsthaft, ich habe die Sperre bisher auf keinem einzigen schon seit dem Jahre Schnee geführten Blog eines Menschen jenseits der 25 gesehen – fast nur bei Anfängern und tendentiell öfter bei Teenagern als bei Bloggern jenseits der 20), es ist auch ein Misstrauensvotum dem eigenen Leser gegenüber.
Für mich ist das ein rotes Tuch. Als grundehrlicher Mensch folge ich schon aus Prinzip keinem Blog, der mir – ohne mich zu kennen – automatisch kriminelle Absichten unterstellt. Da fühle ich mich in meiner Ehre verletzt und werde bockig ;-).

Rechtsklicksperren sind völlig nutzlos

Sagen wir es so, Rechtsklicksperren schützen vielleicht vor dem völlig unbedarften Internetnutzer, der gerade mal weiß, wie man Facebook einschaltet und dass man das Internet nicht löschen kann.
Aber die Sperre schützt nicht vor Menschen, die aus irgendeinem Grund dringend an den Text oder das Bild müssen.
Einige Beispiele, in denen das Umgehen der Sperre nichts mit krimineller Energie zu tun hat.
Ich habe oben die Seite mit dem nervigen Script erwähnt. In der… siebten oder achten Klasse, so genau weiß ich es nicht mehr, mussten wir mal eine Gruppenarbeit zum Thema „Liebe“ machen. In einer Vierergruppe. Dazu mussten wir Dekorationen basteln, Lyrik selbst verfassen, aber auch Gedichte aus verschiedenen Zeiten und Ländern aufsagen und ein bisschen Zusatzinfo geben. Es war also ein Schulprojekt.
Da meine Familie erst seit 2003 Internet hatte und mir sofort aufgegangen ist, dass ich dadurch nicht mehr für jede Rechercheaufgabe gefühlt 50 Bibliotheksbücher finden, nach Hause tragen und auf brauchbare Fitzelchen Informationen durchforsten musste, sondern es reichte, eine Suchmaschine anzuwerfen, haben wir während der Gruppenarbeit nach breitgefächerter Liebeslyrik gesucht und die oben genannte Seite gefunden.
Es handelte sich um eine hartcodierte Seite, wie die Jugendlichen sie heutzutage vermutlich gar nicht mehr kennen – mit bg color=“black“ schwarz gefärbter Hintergrund, mit font color weiß gefärbte Schrift, gefühlt 400 Gedichte, Sprichwörter und andere Sachen einfach direkt untereinander und obendrüber das unselige und sehr nervige Script.
Ich fand damals zwei, insgesamt vier Möglichkeiten, die lästige Sperre zu umgehen.
Möglichkeit eins: Alle 400 Gedichte auf der Seite lesen und die, die wir für unsere Gruppenarbeit nutzen wollen (eins von Goethe, eins von Shakespeare, eines das irgendwie azthekisch angehaucht war), abtippen.
Möglichkeit zwei: Da wir keine Internetflatrate hatten, speicherte ich für mich interessante oder relevante Seiten immer lokal ab, um damit weiterzuarbeiten. Auf die Weise verbrauchte ich quasi nur so viel Internet, wie ich für das Auffinden und Speichern der Information brauchte, dann konnte ich es ausschalten und offline weiterarbeiten. Dabei fiel mir auf, dass immer zwei Sachen gespeichert wurden: Die Seite selbst und ein Dateiordner, in dem Scripte, Grafiken und andere Sachen zwischengelagert wurden, die für das richtige Anzeigen der Seite notwendig waren. Verschob ich die Seite an einen anderen Speicherort, wurde der Inhalt des Ordners nicht mehr geladen – das nervige Script konnte nicht greifen. Ich hätte es aber auch einfach aus dem Ordner rauslöschen können.
Möglichkeit drei: Irgendwann ist mir aufgefallen, dass viele Seiten zwar eine Rechtsklicksperre haben, aber nicht gegen die Tastenkombinationen STRG+A, STRG+C und STRG+V geschützt sind. Eine Lücke, die ich mal genutzt habe, um einen selbstgeschriebenen Text von einer auf diese Weise geschützten Webseite noch mal woanders veröffentlichen zu können (es handelte sich um ein Fanfictionportal überwiegend für Kinder, auf dem ich eine meiner Harry-Potter-Fanfictions hochgeladen hatte).
Zwölf Jahre später weiß ich, dass es auch gereicht hätte, JavaScript auszuschalten. Also allein hier vier Möglichkeiten, die Sperre zu umgehen, von denen sich mir zwei von selbst erschlossen haben, als ich noch ein Teenager war und selbst nicht viel vom Internet verstand.Eine andere Geschichte ist etwas, das bestimmt Vielen schon mal passiert ist. Man lädt Fotos im Social Network hoch, wo sie kopiergeschützt sind – eigentlich eine gute Sache, so kann sie (glaubt man) niemand klauen. Und dann hat man vergessen, die Fotos irgendwie zu verewigen, Sicherheitskopie gibt es nicht und die Festplatte geht kaputt/muss neu formatiert werden / man muss aus irgendeinem Grund Windows neu aufsetzen… Wie auch immer, verliert man all seine Daten und die einzige Möglichkeit, wieder an diese Fotos (wahlweise auch eigene Zeichnungen, deren digitale Version man aus irgendeinem Grund nicht mehr hat und die man irgendwo mal hochgeladen hatte) zu gelangen, ist… sie aus dem vermeintlich geschützten Bereich irgendwie zu extrahieren.
Je nach Browser geht das ziemlich gut mit Hilfe der Entwicklertools des jeweiligen Browsers. Man muss sich allerdings ein wenig im Codeaufbau auskennen und die Bildergrafik erstmal finden. Je nachdem, ob durch Rechtsklicksperre oder Overlay geschützt wird, kann es etwas frickelig werden, die richtige Grafikdatei im Code ausfindig zu machen und sich somit das eigene Bild wieder auf die Festplatte zu holen. Aber es geht.
Und wenn die Overlays nicht zu auffällig sind und das Bild nicht verschandeln, macht man halt einen Screenshot, das kann inzwischen fast jeder.

Und jetzt mal ehrlich – glauben die Anhänger der Rechtsklicksperrenfraktion wirklich, dass jemand, der tatsächlich Texte oder Bilder stehlen will, all diese Methoden (die ich als nicht krimineller Mensch kenne, beherrsche und teilweise durch Trial, Error und völligen Zufall herausgefunden habe) nicht kennen und noch 50 weitere dazu, die ich gar nicht erst wissen will?

Das Einzige, was Rechtsklicksperren also wirklich erreichen, sind verärgerte Follower und Menschen, die neu auf dem Blog sind – denen aber Klauabsichten unterstellt werden, wo keine sind.

Das heißt natürlich nicht, dass ihr eure Sachen völlig ungeschützt ins Netz stellen solltet. Schreibt in euer Impressum, dass eure Texte euch gehören und ihr im Fall von Textklau gegen die Klauer vorgehen werdet. Oder stellt wie die Weltenschmiede eure Texte unter eine Lizenz, die eine Weiterverbreitung nur mit Namensnennung erlaubt und kontrolliert, dass ihr auch wirklich immer verlinkt werdet, wenn ihr zitiert werdet. Wenn bei dem Zitat dann euer ganzer Blogpost auf einmal kopiert wird, schreibt den Blogger an (manche sind noch jung und wissen nicht, dass man das nicht tun sollte). Sensibilisiert eure Leser für das Urheberrecht.
Macht vielleicht irgendeine Form von Wasserzeichen auf eure Fotos, um sie vor dem Klau zu schützen oder es dem Dieb zumindest zu erschweren, das Foto als das Eigene auszugeben.

Aber bitte unterstellt nicht einfach jedem zufälligen Besucher, ein Dieb zu sein.

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20 Kommentare zu “Rechtsklicksperren – ein Relikt aus den 90ern

  1. Sas sagt:

    Huhu Evanesca,

    also, bei den Tabs bin ich vollkommen bei dir! Ich öffne Sachen, die ich später noch lesen will, auch immer in extra Tabs… wobei das (für mich) größte Übel sind allerdings Blogs/Webseiten, die es nicht hinkriegen, ihre Links so zu formatieren, dass sie sich in einem neuen Tab öffnen.
    Ich kann also weder auf den Link klicken, ohne die Seite zu verlieren, ihn aber auch nicht in einem neuen Tab öffnen, weil der Rechtsklick blockiert ist. DAS ist die Pest!

    Ich muss beschämt zugeben, dass ich früher auf meinen ersten Webseiten auch eine Sperre drin hatte… wobei niemand jemals den Scheiß, den ich da drauf hatte, geklaut hätte *gg*

    Liebe Grüße
    Sas

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    • Huhu, Sas 😀

      Oh Gott, DIE Kombo (Sperre + kein neuer Tab beim Öffnen externer Links) habe ich noch gar nicht erlebt, aber ja, das ist ätzend :O.
      Ach, ich glaube, das hatten früher echt Viele. Es war quasi ein Phänomen aus den späten 90ern und vielleicht den frühen Nulljahren. Da hatte fast jede Webseite sowas. Kann man also unter Jugendsünde verbuchen 😀
      Inzwischen ist es eher ein Relikt aus alter Zeit nd als Solches sehr kurios 😀

      LG,
      Evanesca

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  2. Jenny sagt:

    Mir geht es genauso, ich gehöre auch zu den Menschen die immer ewig viele tabs geöffnet haben. Wenn ich die rechts klick Funktion nicht nutzen kann geht auch bei mir das Fenster ganz schnell zu. Ich habe dann einfach irgendwie keine lust mich mit der Seite weiter auseinander zusetzen.

    Gefällt 1 Person

  3. Mir ist das bisher noch nicht passiert bzw. habe ich von so etwas noch nicht einmal etwas gewusst. Interessanter Beitrag, der mir einen weiteren Einblick in die Geheimnisse des Internets gegeben hat. Und NEIN, ich möchte auch nicht als Dieb „vor verurteilt“ werden! Danke Dir für die Infos!

    Liebe Grüße, Nicole

    Gefällt 1 Person

    • Du Glückliche! Ich hatte beispielsweise mal einen Mangablog entdeckt, der eigentlich total toll wirkte von den Inhalten her. Also wollte ich stöbern und da kommt mir diese freundliche Nachricht entgegen, dass ich gefälligst nicht klauen soll :O.
      Das ist schon.. unangenehm.
      Und ja, das Internet hat so manche kuriosen Geheimnisse :).
      LG,
      Evanesca

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  4. Tintenelfe sagt:

    Ich kenne das eigentlich nur von der Seite vom Coppenrath Verlag. Da kann man die Cover nicht speichern, das finde ich sowohl albern als auch lästig. Die meisten Verlage stellen die Cover als Download zur Verfügung. Bei Blogs bin ich noch nicht darauf gestoßen, aber vermutlich nutze ich da keine Rechtsklicks, obwohl ich auch jemand bin, der immer haufenweise Tabs aufmacht.

    LG
    Mona

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    • Es ist schon krass, wie unterschiedlich Verlage das handhaben. Das allergrößte Verlagshaus der Welt – Randomhouse – macht ein Portal, wo man sich für alle Randomhouse-Bücher als Blogger Cover und Zusatzmaterial ziehen darf, um die eigenen Rezis zu verschönern. Und ein anderer Verlag legt eine Rechtsklicksperre auf die Cover. Das finde ich jetzt sehr kurios 😀
      Vielleicht hatteest du einfach Glück und bist noch auf keinen Blog gestoßen, der das macht. Machen tendentiell beispielsweise eher junge Mädchen als erwachsene Bloggerinnen.

      LG,
      Evanesca

      Gefällt 1 Person

    • Oh ja, die Erfahrung mit dem Coppenrath Verlag habe ich auch schon gemacht. Und da auf meine Mailanfrage erst nach drei Wochen eine Antwort kam, steht der inzwischen auf meiner roten Liste. Wer Bloggern derart die kalte Schulter zeigt, den muss ich nicht hofieren…

      Ansonsten ist eine Rechtsklicksperre für mich auch ein Grund, einen Blog nicht bzw. selten zu besuchen. Schon rein aus Bequemlichkeit, ich gehöre nämlich auch zur Tab-Fraktion. Häufig ist mir das aber noch nicht begegnet, ich lese offenbar auch vor allem erwachsene Blogs 😉

      LG, Julia

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      • Tintenelfe sagt:

        Was haben sie denn geantwortet, Julia?

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        • Nix bemerkenswertes, sie haben mir das angeforderte Coverbild geschickt, mit einer seitenlangen Liste, wie (und vor allem wie nicht) ich das Bild verwenden darf. Nur mit Link zum Verlag, keine Veränderungen bei Farbe oder Helligkeit, nur als ganzes Bild, also keine Ausschnitte etc. Da es ein weihnächtliches Buch war und sie mir das Cover erst um den 20. Dezember herum geschickt haben, habe ich dann geantwortet, dass ich nun auf die Rezi verzichte, da ich bis zur Weihnachtspause schon alles vorbereitet hatte. Darauf gab’s keine Reaktion. Und nachdem ich eine ähnliche Story auch von einer anderen Bloggerin gehört habe, boykottiere ich den Verlag seither, denn ich würde meine Rezis gerne unkompliziert und zeitnah planen können.

          Gefällt 2 Personen

      • Gut zu wissen!
        Ich gehöre ja zu den wenigen Bloggern, die im Zweifel halt kein Cover hochladen (80% meiner Rezis sind ohne), weil ich teilweise auch vergriffene Ausgaben habe oder die Rechte am Cover ungewiss sind usw….
        Aber bei dem Verlag weiß ich jetzt, woran ich bin. Weiß gar nicht, ob ich was von denen habe *grübel*…
        Willkommen im Tab-Fraktions-Clubhaus :D. Limo? 🙂
        LG,
        Evanesca

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  5. Sorben sagt:

    Sehr schöner Artikel, auch wegen der Rückblende, Anfang des Jahrtausends gabs eben noch keine flächendeckenden Flats. Ich hatte damals 90 Stunden im Monat und noch nicht mal ISDN… 🙂

    Rechtsklicksperren sind eher süß als effektiv und zeigen eigentlich nur, dass die Leute kaum Ahnung haben. Generation Facebook eben.

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    • Ne, flächendeckende Flats gab es nicht, ich hatte damals noch ein ganz normales Piepsmodem und ich glaube, 0,01 Cent pro Minute als Surftarif und es hat immer das Telefon blockiert. Dann die Offenbarung, als die erste Flat mit 2.000er DSL bei uns ins Haus geschneit ist und so :D. Jetzt können die meisten Handys 7,2 und schneller und es ist Vielen trotzdem zu langsam, weil man vom PC astronomische Geschwindigkeiten gewöhnt ist… Es ändert sich absurd schnell…

      Eher süß als effektiv trifft es gut. Wobei ich jedes Mal aufs Neue staune, dass die Dinger noch nicht ausgestorben sind.
      Wobei, wenn ich es mir recht überlege, schützt die Rechtsklicksperre vielleicht tatsächlich… vor anderen Leuten, die auch welche verwenden und sie darum für effektiv halten :O

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  6. Evy sagt:

    Schön, dass es mal jemand ausspricht 🙂

    Gefällt 1 Person

  7. Ich habe mich bislang noch nicht auf Blogs der beschriebenen Art mit Rechtsklicksperre verirrt, allenfalls auf Seiten, auf welchen Markieren + Rechtsklick zu einem Hinweis der Art „diese Seite erlaubt keine Rechtsklicks, bitte benutzen Sie zum Kopieren die üblichen Tastenkombinationen“ führt. In so einem Moment denke ich dann immer an meinen Lebensgefährten, einen professionellen Webentwickler, der sich mit Rechtsklicks garnicht abgibt und naturgemäss strg+c benutzt – und tue es ihm nach ;).

    Auf dem eigenen Blog experimentiere ich zudem in die gegenteilige Richtung – mit einem Plugin, welches das Zitieren einzelner Passagen auf Social Media noch erleichtert. Denn letztenendes möchte ich ja gefunden und gelesen werden.

    Gefällt 1 Person

    • So eine Seite, bei der anempfohlen wird, die Tastenkombination zu nutzen, kenne ich auch (das ist dann die besagte Seite für Kinder – eine Art Hogwartsrollenspiel und ganz nett gemacht) und ist auch in Ordnung, wenn es technische Gründe hat und man es aus irgendeinem Grund nur so programmieren kann, wenn z.B. per Overlay eine Animation eingeblendet werden muss, die zu einem Suchspiel führt oder Ähnliches.

      Die Idee mit so einem Plugin finde ich übrigens sehr schön und habe es so ähnlich schon auf einigen Portalen gesehen – man markiert einen Teil des Textes und erhält quasi sofort die Möglichkeit, das Markierte zu teilen. Eine feine Sache 🙂

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