2016: Tinkas NaNo-Fragen Ausgabe 3

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5. November 2016 von Evanesca Feuerblut

Auch dieses Jahr hat die wundervolle Tinka Beere wieder für die Zeit vor und während des NaNoWriMos für Mitglieder ihrer „Writer’s Inn“-Truppe Fragen vorbereitet. Da mich das regelmäßige Bloggen schon letztes Jahr sehr motiviert hat, mache ich auch dieses Jahr wieder mit.

Hier kommen meine Antworten zu ihrem dritten Fragesatz.

nano-fragen-von-tinka

1. *Nach den ersten paar Tagen solltest du jetzt schon deinem Protagonisten begegnet sein. Magst du ihn? Warum?

Meine Protagonistin kenne ich seit ich fünfzehn bin, allerdings habe ich sie noch nie in einem so jungen Alter geschrieben. Aber auch noch nie in einem so hohen Alter.
Beides macht Spaß. Die junge Version hat gerade geheiratet und ist trotz ihrer zeitweisen Infantilität eine wunderbar pragmatische, clevere Person.
Die alte Version ist mit ihrer vampirischen Kälte, ihrem extraordinären Haustier und ihren kuriosen Akzent einfach nur cool. Die Art von cool, wie sie auch Bondbösewichte ausstrahlen.
Ich freue mich schon darauf, in der Mitte des NaNos und am Ende noch mal DIESE Version von ihr zu treffen.

2. *Zu welcher Tageszeit kannst du am besten schreiben und hat sich durch den NaNo daran etwas geändert?

Nach wie vor eher abends, daran hat sich nicht viel geändert.
Wie in jedem NaNo, nutze ich aber auch außerhalb meiner typischen Zeit die Gelegenheit, um ein wenig zu schreiben. Sei es unterwegs oder zwischen zwei Lehrveranstaltungen an der Uni. Und das passiert schon mal zu den seltsamsten Uhrzeiten.

3. *Was brauchst du auf jeden Fall, um jeden Tag zu schreiben?

Schwer zu sagen. Da ich das „täglich schreiben“ wenn ich nicht gerade krank oder auf Urlaubsfahrt bin, einfach durchziehe, weiß ich nicht mehr, was genau mich motiviert.
Ich setze mich hin, sage „jetzt wird geschrieben“ und wenigstens ein bisschen wird dann auch geschrieben.

4. *Wie lautet die verrückteste Richtung, in der du deine Geschichte weiterschreiben könntest? Und würdest du sie tatsächlich so weiterschreiben?

Das ist jetzt eine Frage, die mir tatsächlich helfen könnte, meinen aktuell etwas verschlafenen Plot ein wenig zu beschleunigen.
Am Verrücktesten wäre es vermutlich, eine ganz bestimmte Person jetzt schon ein Auge auf meine Protagonistin geworfen zu haben und die Intrige um ihre Person selbst eingefädelt zu haben, um an sie heranzukommen.
Das gefällt mir allerdings nicht, da dies sehr „Out of Character“ wäre.
Und ich glaube, mir fällt hier nicht viel ein, weil meine Geschichte ohnehin bald SEHR verrückt wird…

5. *Welche fünf Dinge nimmt dein Protagonist mit in den Urlaub?

Meine Protagonistin in ihrer jungen Form in der Haupthandlung… betrachtet auch einige Menschen als Sachen. Aus meiner Sicht ist das nicht in Ordnung, aber es geht ja nicht um mich, sondern um meine Protagonistin.
Aus ihrer Sicht müsste die Liste also sein:

  1. Vorlesesklave
  2. einige Rollen mit Gedichten zum Vorlesen
  3. Schreibsachen
  4. ihre liebste Ankleiderin
  5. ihre liebste Frisiersklavin

Meine Protagonistin als alte und weise Vampirin fährt nicht mehr in den Urlaub. Aber wenn sie es täte, wäre ihre Liste:

  1. Ein E-Reader
  2. Ein Tablet
  3. Ein Abendkleid
  4. Ein Handheld zum Spielen
  5. Ein Schwimmreifen

Mood-Frage: Wie motiviert bist du auf einer Skala von 1-10?

Hm… Momentan 6.
Was aber nicht an meinem Roman liegt. Mein Roman ist immer noch toll. Aber ich bin angeschlagen und entsprechend demotiviert.

Die Fragen mit Stern stammen so oder so ähnlich aus Tinka Beeres neuestem Schreibratgeber „30 Tage Schreibchallenge“. Ihr findet das Buch als eBook und Print auf Amazon oder direkt bei epubli.de 

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3 Kommentare zu “2016: Tinkas NaNo-Fragen Ausgabe 3

  1. Ich finde es toll, mit welcher Selbstverständlichkeit Du schreibst, überarbeitest… Du scheinst das mit jeder Faser zu leben. Sehr beeindrucken!
    Und ich hoffe, dass Du bald nicht mehr angeschlagen bist und dann wieder mit voller Kraft dabei sein kannst! ❤
    Liebe Grüße
    Nicole

    Gefällt 1 Person

    • Danke für deine Worte <3. Ich glaube, anders kommt man nicht so gut zum Ziel. Disziplin, Fleiß und auch das Durchziehen von Routinen sind hart erarbeitet und wenn ich sie schon mal habe, dann darf ich nicht damit aufhören. Etwas ist leider schneller ver- als erlernt.
      Und es geht mir zumindest etwas besser <3.
      LG,
      Evanesca

      Gefällt 1 Person

      • Ich bin froh, dass es Dir besser geht! ❤ Dann auch noch weiter Gute Besserung!

        Und ja, man verlernt definitiv schneller… deswegen setze ich mir in den Zeiten, wo es von außen keine Deadline gibt selber Termine. Sonst liege ich irgendwann nur noch im Schaukelstuhl… 😉

        Liebe Grüße zurück
        Nicole

        Gefällt 1 Person

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